Aktionen

April 2013: Wildpflanzenbörse
Am 7. April fand die 8. Portaner Wildpflanzenbörse des NHP bei herrlichem Sonntagswetter im Naturgarten von Ursula Deppe statt. Viele Naturgartenfreunde holten sich Wildpflanzen und Informationsmaterial sowie Insektenhotels für Ihre Gärten. Auch der Portaner Imkerverein nahm erfolgreich an der Börse teil und verkaufte nicht nur Honig, sondern informierte auch über die Imkerei und die Bedeutung der Honigbiene für den Menschen: Albert Einstein soll ja bekanntlich gesagt haben, dass die Menschheit vier Jahre nach den Bienen aussterben wird, wenn die Honigbienen ausgerottet wurden. Aufgrund der herausragenden Bedeutung als Bestäuber von Kulturpflanzen könnte diese Prophezeiung zutreffen. Einen Einblick in diese Thematik liefert der herausragende aktuelle Film "More than honey" - ansehen lohnt sich !
Februar 2013: Obstbaumschnitt auf den drei Patenwiesen in Lohfeld und Möllbergen
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Am 10. Februar haben wir bei sonnigem, aber frostigem Wetter die 40 Obstbäume (alte Sorten, Hochstämme) auf dden drei Patenwiesen in Lohfeld sowie in Möllbergen (Fotos) geschnitten.
| | Es ging uns bei der Akton darum, den Bäumen den nötigen Erziehungsschnitt zukommen zu lassen, sodass sie in den nächsten Jahren die typischen Kronen von hochstämmigen Obstbäumen aufbauen. Parallel haben wir Reisermaterial für den Veredelungskurs bzw. die Reiserbörse am 23.2. gewonnen. |
November 2012: Zwei neue Streuobstwiesen mit zusammen 80 Obstbäumen gepflanzt
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November 2012: Zwei Ausgleichsmaßnahmen des Kreises Minden-Lübbecke - Anlage zweier Obstbaumwiesen mit ingesamt 80 neue Obstbäume in Porta Westfalica. Wir haben mitgeholfen 50 hochstämmige Obstbäume auf der Wiese von Familie Rehling in Holzhausen zu pflanzen.
| | Auch in Lohfeld wurden vor allem alte, z.T. lokale Obstsorten gepflanzt: Wir haben wir zusammen mit Familie Vauth und deren Nachbarn 30 hochstämmige Obstbäume auf einem Hektar Wiese gepflanzt. |

November 2012: 64 Obstbäume verteilt !
Der Verein "Naturschutz und Heimatpflege Porta" (NHP) hat in diesem Herbst zum zweiten Mal seine Obstbaumverteilaktion durchgeführt. Wie bereits im letzten Jahr wurden 10 Obstbäume an die Besteller von alten, z.T. regionalen Obstsorten verschenkt. D.h. man musste nur 3 hochstämmige Obstbäume über den NHP erwerben, dann bekam man einen Obstbaum zusätzlich geschenkt. "Wir möchten die Portaner anregen, die alte bewährten Obstsorten als Kulturschätze aufzufassen, die im Herbst auch noch lecker schmecken", meint der NHP-Vorsitzende Herbert Wiese. Und so wurden in diesem Herbst 64 Hochstämme vom Verein an Portaner Obstfreunde verteilt, die z.B. den Roten Bellefleur wieder zu schätzen wissen - eine Apfelsorte, die auch Siebenschläfer genannt wird, weil sie sehr spät im Frühjahr blüht und damit keine Frostschäden in der Blütezeit aufweist, sodass sie jährlich rote Äpfel trägt. Aber auch bekanntere Sorten, wie Boskop, Kaiser Wilhelm, Bühlers Frühzwetsche oder die Conference-Birne, wurden vom NHP an die Obstinteressierten (siehe Foto) ausgegeben. Parallel pflanzten einige NHP-Mitglieder die in diesem Sommer aufgrund von Trockenheit und Wühlmausfraß ausgefallenen jungen Obstbäume sowohl auf der Patenschaftswiese in Möllbergen als auch auf den Obstbaumweiden in Lohfeld nach.
September/Oktober 2012: Obstpflücken an städtischen Straßen
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Am letzten September- und am ersten Oktoberwochenende hat der NHP die Portaner Bürgerinnen und Bürger zum Pflücken von Äpfeln und Birnen in Lerbeck, Nammen und Möllbergen aufgerufen. | | Zum Birnenpflücken kamen bei bewölktem Himmel 12 Obstfreunde zum Lerbeck Sportplatz. Das Äpfelpflücken an einer Nebenstraße in Möllbergen fand bei Wind und starkem Regen nur geringen Zuspruch, obwohl die Apfelbäume sehr voll hingen und sich die traditionellen Weidenkörbe schnell füllen ließen. | | Leider waren schon viele Äpfel von den Bäumen gefallen. Über das viele Fallobst können sich Wildtiere, wie der Igel, freuen. |
April 2012: Wildpflanzenbörse im Naturgarten Krause

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Bei herrlichem Frühlingswetter genossen ca. 200 Interessierte die Wildpflanzenbörse im idyllischen Naturgarten von Familie Krause. Am 15. April waren viele Natur- und Gartenfreunde nach Eisbergen (Die Emme 19) gekommen, um Wildpflanzen in einer faszinierenden Umgebung zu tauschen oder auch geschenkt zu bekommen. Außerdem deckten sich einige Gartenfreunde am Büchertisch mit Fachliteratur zum Thema "Naturgarten" ein. Viele Gäste nutzten die Sonne, um | | an einer der vielen schönen Ecken des weitläufigen Naturgartens ein frisch gebackenes Stück Butterkuchen zu genießen. Denn der Veltheimer Bäckermeister Heinz Ahrens hatte bereits am Sonntagvormittag den Steinofen in Krauses Backhaus genutzt, um leckeren Butterkuchen und überaus schmackhaftes Roggenmischbrot zu backen, das dann auch in Windeseile ausverkauft war.
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April 2012: Torffreie Gärten

Kaufen Sie torffreie Blumenerde und retten Sie die Moore
Der Verein „Naturschutz und Heimatpflege Porta“ (NHP) bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, keine Pflanzen- oder Blumenerde aus Torf zu kaufen, um die letzten Moore nicht auch noch zu zerstören.Jetzt ist es wieder so weit - zusammen mit dem Frühling beginnt die Gartensaison: In Gartencentern und Baumärkten stapeln sich die Säcke mit Blumenerde. Doch die meisten dieser Produkte bestehen überwiegend aus Torf – der Boden, aus dem die Moore sind. Moore sind sehr feuchte Lebensräume, in denen Tausende winziger Torfmoose im Laufe der Zeit zu Torf werden. Die Torfschicht wächst pro Jahr nur etwa einen Millimeter, es dauert daher also tausend Jahre, bis ein einziger Meter Torf entstanden ist. Die wichtigsten Eigenschaften des Torfes für die Nutzung im Garten sind seine hohe Wasserspeicherfähigkeit, die Wildkrautfreiheit und das hohe Luftporenvolumen - es bewirkt angeblich eine langfristige Bodenlockerung. Dies ist jedoch ein Trugschluss, weil der Torf im Gartenboden in wenigen Jahren abgebaut wird. Außerdem ist Torf an sich nährstoffarm und einmal ausgetrockneter Torf ist fast nicht mehr feucht zu bekommen, sodass die Gartenpflanzen dann im Torf verwelken. Zwölf Millionen Kubikmeter Torf werden in Deutschland jährlich verbraucht. Zurzeit wird in Deutschland vorwiegend in norddeutschen Mooren auf einer Fläche von ca. 4000 Quadratkilometern Torf abgebaut. Werden die Moore im derzeitigen Tempo weiter zerstört, sind die deutschen Torfvorräte in spätestens zehn Jahren erschöpft. Ein großer Teil der heute in Deutschland verwendeten Torfe kommt inzwischen aus den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, dort setzt sich die massive Moorzerstörung fort. Durch den Abbau der Torfflächen wird die dortige hoch spezialisierte Tier- und Pflanzenwelt für immer zerstört. Seltene Pflanzen wie der Sonnentau, das Wollgras oder verschiedene Orchideen verlieren ihren Lebensraum. Nahezu zwei Drittel der Blütenpflanzen des Moores sind bereits vom Aussterben bedroht oder gefährdet. Vom Aussterben bedrohteTierarten wie Sumpfohreule und Birkhahn, Hochmoor-Mosaikjungfer (siehe Foto, Stephan Geschke) sowie Scheckenfalter büßen ihre letzten Rückzugsgebiete ein. Weltweit haben Moore lediglich einen Landflächenanteil von etwa drei Prozent. Trotz ihres geringen Flächenanteils habe sie eine immense Bedeutung als Kohlenstoffspeicher. In Mooren ist weltweit doppelt so viel Kohlenstoff gespeichert wie in allen Wäldern zusammen. Durch Trockenlegung und Abbau wird dieser als Kohlendioxid in die Atmosphäre freigesetzt und erhöht damit den Treibhauseffekt. Man muss wissen, dass nur intakte Moore Kohlenstoff speichern können Im privaten Bereich müssen keine Torferden verwendet werden, mittlerweile gibt es viele torffreie Produkte von Firmen, die den Umwelt- und Moorschutz ernst nehmen. Diese besitzen ähnliche Boden verbessernde Eigenschaften, versauern die Böden hingegen aber kaum.
Wenn Sie torffreie Blumenerde kaufen möchten, dann achten Sie am besten darauf, dass es sich wirklich um Produkte ohne Torf handelt. Denn angeblich „torfreduzierten“ bzw. „torfarmen“Produkten, enthalten meist immer noch einen Torfanteil von 60-80 Prozent Torf.
Bitte fragen Sie im Baumarkt und Gartencenter direkt nach Blumenerde ohne Torf, denn nur wenn dem Handel bewusst ist, dass die Hobbygärtner auch Moorschützer und Klimaretter sind, dann gibt es vermehrt auch torffreie Pflanzenerde zu kaufen. Denn die Recherchen des „Vereins „Naturschutz und Heimatpflege Porta“ haben ergeben, dass bedauerlicherweise noch längst nicht in jedem Baumarkt und Gartencenter torffreie Blumenerde im Sortiment ist.
Februar 2012: Säuberung der Nistkästen an den Portaner Trafohäuschen
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Zusammen mit dem Mindener Alpenverein fuhren Mitglieder des NHP am 18. Februar 2012 wieder
| | alle Trafohäuschen in Porta ab, an und in denen sich Kästen für Höhlenbrüter, Halbhöhlenbrüter, Schwalben, Turmfalken und Schleiereulen befinden. | | Als Vogelexperte war Gerhard Neuhaus dabei und bestimmte die Vogelarten, die im letzten Jahr in den Kästen gebrütet hatten. Mittags gab es für alle Helfer eine leckere Stärkung bei Familie Guderley.
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November 2011: Nachpflanzen der abgestorbenen sowie Ausgabe der geförderten Obstbäume

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Am 19. November 2011 holten sieben Portaner 38 hochstämmige Obstbäume (alte, regionale Obstsorten) aus Lohfeld ab, um alte Obstbaunwiesen zu verjüngen. Der NHP förderte die Anpflanzungen, indem jeder vierte Obstbaum gefördert wurde. | | Die Obstbaumpaten und einige NHP-Mitglieder pflanzten die aufgrund von Spätfrost bzw. Wühlmausfraß abgestorbenen Obstbäume auf den letztjährig angelegten Streuobstwiesen in Möllbergen und Lohfeld nach. Eine Herausforderung stellte der vorhandene Fraßschutz auf den Pferdeweiden dar.
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Saftpressen an der Eisberger Mühle Oktober 2011
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Am Samstag, dem 15.10.2011, kamen bei sonnigem Herbstwetter 25 Obstbesitzer aus Porta und den Nachbarstädten mit insgesamt 2,5 Tonnen Äpfeln, Birnen und Quitten... | | ...und ließen diese vom Uchter Saftmobil zu 1700 Litern leckerem naturtrüben Direktsaft pressen. Dank des Eisberger Mühlenvereins konnte der NHP diese Aktion anbieten, die den Nutzen der Streuobstwiesen u.a. in Ahmserort aufzeigte ! |
Beim Saftpressen ist sehr viel Handarbeit nötig, wie allein das Wechseln der Presstücher in dem folgenden Video (22 MB) zeigt:
Wildpflanzenbörse: Herbst 2011
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Wildpflanzenbörse am 1. Oktober 2011 in Vennebeck: Bei herrlichem Wetter wurden Pflanzen und Sämereien von einheimischen Kräutern, Sträuchern und Bäumen getauscht und verschenkt. Im Schatten... | | ... des herrlichen Bauernhauses der Familie Guderley wurde über Wildpflanzen gefachsimpelt. Viele nutzen auch die Gelegenheit sich mit interessantem Infomaterial zu versorgen, welches der NHP bereithielt. |

Pflanzung von drei Streuobstweiden
Im November 2010 hat der NHP zusammen mit Obstbaumpaten drei neue Streuobstweiden in Lohfeld (Südhang, Dickertstraße) bzw. Möllbergen (Im Harksiek) angelegt. Die Paten haben ihre Kirsch-, Apfel- und Birnenbäume größtenteils selbst gepflanzt, später wurden auch die Dreiböcke und der Schafsdraht um die hochstämmigen Obstbäume angebracht, damit es keinen Verbiss durch die Pferde bzw. Rinder, die die Obstwiesen beweiden, gibt. Die Obstbäume stammen von der Biologischen Station des Kreises Herford und sind überwiegend seltene, zum Teil regionale Sorten, wie beispielsweise die Apfelsorte das Paderborner Seidenhemdchen. So soll neben der ökologischen Aufwertung der Landschaft auch ein Beitrag zum Erhalt der alten , fast verschollenen Obstsorten geleistet werden.
Zum Bild: Der Eisberger Grafiker Klaus Becker hat die Zeichnung des "Wunder"-Obstbaumes für die Patenschaftsurkunden gezeichnet.