Exkursionen

Mai 2013: Sechzig Vogelstimmenlauscher
Am Freitag, dem 3. Mai 2013, nahmen über 60 Interessierte an der Vogelstimmenexkursion am Großen Weserbogen teil, die wieder vom versierten Ornithologen Jörg Hadasch geleitet wurde. Neben der Nachtigall und der Mönchsgrasmücke wurden auch Goldammern und Kuckucke gehört. Außerdem konnte das am Weserbogen nistende Weißstorchpaar beim Brüten auf dem Pfahlnest und bei der Nahrungssuche hinter einem pflügenden Traktor beobachtet werden. Viele Graugänse mit einigen Gösseln, aber auch balzende Haubentaucher beeindruckten die Exkursionsteilnehmer, die wieder von der AG Natur aus Bad Oeynhausen und vom NHP zusammen eingeladen worden waren.
Oktober 2012: Pilzexkursion am Portaner Badezentrum
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Kurz nachdem die Pilzexkursion begonnen hatte, hörte der Dauerregen auf und die 20 Teilnehmer konnten trockenen Hauptes im Wald nach Pilzen suchen. Dank des vielen Niederschlags waren viele Fruchtkörper gewachsen, die | | der Pilzexperte Manfred Lindenau aus Holzhausen dank seiner langjährigen Erfahrung bestimmen konnte. Es fanden sich sowohl essbare Exemplare als auch sehr giftige Pilzarten. |
Oktober 2012: Fotoexkursion am Großen Weserbogen
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Am Sonntag, dem 7.10. 2012 trafen sich begeisterte Hobby-Fotografen auf dem Parkplatz am Südlichen See, um bei strahlendem Sonnenschein etwas mehr über gelungene Digitalfotos zu erfahren. | | Lutz Carta und Bernd Kuhlmann gaben als Exkursionsleiter den Teilnehmern der Exkursion den einen oder anderen Tipp mit auf den Weg. Und das geniale war, dass jeder Fotograf die Ratschläge sofort vor Ort ausprobieren konnte, sodass | | sehr schöne Detailaufnahmen, wie von dieser Pfaffenhütchen-Frucht, aber auch romantische Landschaftsfotografien entstanden, für die das weiche Morgenlicht und die bunten Oktoberfarben wie geschaffen waren. |

September 2012: Familienspaziergang
Am 2. 9. 2012 ließen sich 17 Kinder und 21 Erwachsene den Spürnasenpfad in Bünde-Randringhausen von einem Mitarbeiter der Biologischen Station des Kreises Herford näher bringen: Die Kinder schlüpften in die Rollen von herbstlichen Eichhörnchen, die ihre Haselnüsse so verstecken mustsen, dass sie diese im Winter auch wiederfinden. Die Kinder testeten in der Eichhörnchenrolle auch die Schalleitfähigkeit von Holz (siehe Foto), indem sie ihr Ohr auf einen Baumstamm legten, während der Baummarder beim Stammklettern Kratzgeräusche machte - jetzt mussten die Eichhörnchen aber schnell vor ihrem Fressfeind fliehen...
Außerdem erfuhren die Kindergarten- und Grundschulkinder viel Wissenswertes über die Natur, wie beispielsweise, dass der Breitwegerichsaft gegen die Ameisensäure der Brennnessel hilft und dass der Wegerich von den nordamerikanischen Indianern auch "Spur des weißen Mannes" genannt wurde, da dieser erst mit den weißen Siedlern auf deren Treckrouten auftauchte.
Juli 2012: Bootstour auf der Weser
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Der NHP hat in Kooperation mit dem Wassersportverein Porta eine 30 km lange Tagestour auf der Weser unternommen, um den Fluss vor unserer Haustür einmal von der Wasserseite aus ansehen zu können. Das Foto zeigt, wie die Boote gerade in Eisbergen in den Fluss gehoben werden. | | Die beiden Bootsführer Uwe Schroweg und Rainer Heidemann vom WSV Porta brachten die insgesamt 10 Teilnehmer in den Canadiern sicher zum wohlverdienten Grillen ans Bootshaus. |
Juli 2012: Libellenexkursion an der Biostation
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Während der Libellenexkursion an den Teichen der Biologischen Station des Kreises Minden-Lübbecke zeigte der Libellenexperte Stephan Geschke den Teilnehmern auch Libellenlarvenhüllen (hier Heidelibelle), aus denen vor kurzem die Libellen geschlüpft sind. | | Stephan Geschke fing einzelne Libellen mit dem Libellennetz, um sie den Exkursionsteilnehmern zu zeigen und etwas über deren Lebensweise zu erklären. | | Eine am gleichen Tag geschlüpfte (glänzende Flügel !) Heidelibelle konnte im hohen Gras neben dem Teich an der Biostation identifiziert werden. |
Mai 2012: Botanische Exkursion am "Blauen See"
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Am 19. Mai 2012 waren 30 NHP-Mitglieder mit dem Botaniker Dirk Esplör (Biostation) auf dem Truppenübungsplatz "Blauer See" in Porta Westfalica Lerbeck. Während der zweistündigen botanischen Exkursion schauten sich die Teilnehmer den türkisblauen See (Foto) mit seiner Flora (Laichkraut, Wasserminze, Teichsimse) und Fauna (Erdkrötenkaulquappen, Bergmolche) an.
| | Aber auch die Hänge des ehemaligen Kalksteinbruchs waren botanisch sehr interessant, da das sehr seltene Biotop Kalktrockenrasen dort vorherrscht. Das kleinwüchsige, aber ästhetisch ansprechende Kreuzblümchen (Foto) ist eine typische Pflanze dieses kargen Lebenraumes. Außerdem sahen die Exkursionteilnehmer an den Hängen: Geflecktes Knabenkraut, Kleiner Wiesenknopf, Behaartes Habichtskraut, Odermennig...
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Mai 2012: Amphibienkonzert in der Kiesgrube Brinkmeyer
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Am 12. Mai 2012 gingen 20 Exkursionsteilnehmer in die Möllberger Kies- und Sandgrube Brinkmeyer, um sich von einem Amphibienexperten des BUND Vlotho die dortigen sehr seltenen Gelbbauchunken (Foto) und Kreuzkröten zeigen zu lassen. Die Teilnehmer hörten viele Kreuzkröten (siehe Video - 2,5 MB- unten) und sahen auch eine Gelbbauchunke, die sofot in einer Pfütze abtauchte. | | Der Geschäftsführer der Abgrabung Dr. Peter Könemann erläuterte, dass die Blocksteinhalden für die Amphibien wichtige Verstecke darstellen, die auch im Winter als frostfreie Unterschlupfmöglichkeiten zum Überwintern genutzt werden. Außerdem seien die Steinhaufen ebenso für die seltene Zauneidechse sehr interessant. Dr. Könemann betonte, auch neue Laichgewässer für die Gelbbauchunke, die nur noch mit max. 15 Exemplaren in der Grube vorkommt, mithilfe des Baggers anzulegen. | | Die Kreuzkröte (Foto) braucht den Sekundärlebensraum Sandgrube mit seinem Rohboden. Nur hier findet sie die flachen, sich schnell erwärmenden Laichgewässer. Problematisch ist der hohe Wildschweinbestand ind er Grube, da die Schweine sehr oft die flachen Laichgewässer nach Laich, Quappen und erwachsenen Amphibien absuchen und zu starken Verlusten führen. Eine intensive Bejagung der Wildschweine wäre deshalb aus Sicht des Naturschutzes wichtig, um die kleine Unkenpopulation zu retten. |

Mai 2012: Vogelstimmenexkursion am Weserbogen
Zwanzig ornithologisch Interessierte standen am Samstag, dem 12.Mai 2012, auf dem Parkplatz des Südlichen Sees und lauschten den ersten Erläuterungen des Hobby-Vogelexperten Uwe Schneider, der die Vogelstimmenexkursion leitete. Der NHP hatte erneut zusammen mit der AG Natur aus Bad Oeynhausen zu der Vogelstimmenwanderung am Großen Weserbogen aufgerufen. Tatsächlich hat sich das frühe Aufstehen wieder gelohnt - folgende Vogelarten wurden gesehen und/oder gehört: Austernfischer, Nachtigall, Kuckuck, Stieglitz, Buchfink, Braunelle, Uferschwalbe, Stockente, Storch, Fitislaubsänger, Mönchsgrasmücke, Sturmmöwe, Rabenkrähe, Silbermöwe, Amsel, Flussuferläufer, Teichrohrsänger, Gartengrasmücke, Singdrossel, Turmfalke, Kohlmeise, Blaumeise, Bachstelze, Mehlschwalbe, Teichrohrsänger, Rauchschwalbe, Nilgans, Graugans, Graureiher, Blesshuhn, Zilpzalp, Feldlerche, Ringeltaube, Mauersegler, Star, Mäusebussard, Wacholderdrossel, Reiherente, Haubentaucher, Sumpfmeise, Zaunkönig, Kormoran, Grauschnäpper, Buntspecht, Schwanzmeise, Rotkehlchen, Lachmöwe und Dohle.
April 2012: Frühlingsspaziergang auf dem Jakobsberg

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Am 1.April 2012 fanden sich 15 Exkursionsteilnehmer auf dem Parkplatz des Fernsehturms ein, um einen dreistündigen Frühlingsspaziergang über den Kammweg des Jakobsberges zu machen. Am Wegesrand sahen sie dabei immer wieder das Wald-Bingelkraut (Foto). Um 1690 erkannte Camerarius zum ersten Mal Sexualität bei Pflanzen am Beispiel des Bingelkrautes: Es gibt weibliche und männliche Bingelkräuter.
| | Der sachkundige Leiter dieser Frühjahrsexkursion im Kalkbuchenwald war Dirk Esplör, der als Mitarbeiter der Biologischen Station des Kreises Minden-Lübbecke bereits Kartierungen in diesem Waldabschnitt durchgeführt hat. Herr Esplör konnten den botanisch Interessierten viele Geophyten zeigen (Buschwindröschen, Gelbes Windröschen, Schlüsselblume, Vielblütige Weißwurz, Aronstab, Gelbstern) und über die Nutzungsformen (u.a. Niederwald) des vielgestaltigen Waldes Interessantes berichten. | | Eine besonders eindrucksvolle Pflanze des Frühlingswaldes ist der Hohle Lerchensporn (Foto), der in weiß und lila blüht und auf dem Gebirgskamm regelrechte Teppiche ausbildet. Der Name dieses Gewächses leitet sich zum einen von der Form der Blüte ab, die mit ihrem langen Blütensporn von der Seite aussieht wie der Fußabdruck einer Lerche. Zum anderen bezieht der Name sich auf die hohle Knolle, die viele Alkaloide enthält und deshalb giftig ist. |

Wintervogelexkursion am Großen Weserbogen
Trotz regnerischen Wetters hatten sich 15 Naturfreunde am Samstagvormittag (6.1.2012) auf dem Parkplatz des Südlichen Sees eingefunden, um sich die Vogelwelt im Winter vom Hobbyornithologen Jörg Hadasch zeigen zu lassen. Tatsächlich konnte der "Vogelführer" den Interessierten viele Kormorane, Gänsesäger, einige Reiher-, Schell-, Schnatter- und Tafelenten sowie verschiedene Möwenarten per Spektiv zeigen. Erwin Mattegiet von der Bad Oeynhauser AG Natur erzählte über die Bemühungen den Weißstörchen den seit einigen Jahren aufgestellten Nistbaum schmackhaft zu machen. "Ein Bruterfolg auf der Südseite des Gebirges wäre ein riesiger Erfolg !", machte Mattegiet den Vogelfreunden klar, und erzählte über die Rekordzahl von 34 brütenden Weißstörchen nördlich des Wiehengebirges im Jahr 2011.

Kranichexkursion in die Diepholzer Moorniederung
Am 5. November fuhren mehr als 40 ornithologisch Interessierte mit Fahrgemeinschaften in das Rehdener Geestmoor zwischen Wagenfeld und Rehden, um den abendlichen Einflug der Kraniche und Wildgänse zu den Schlafplätzen zu beobachten. Bei schönem Herbstwetter konnten vom Moordamm und dem Beobachtungsturm aus viele einfliegende Kranich- und Gänseschwärme beobachtet werden. Hier ist die Diashow (21 MB) mit Eindrücken von diesem imposanten Naturschauspiel. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Diepholzer Moorniederung.
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Einfliegende Wildgänse | | Fliegende Kraniche | |
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Herbstliche Abendstimmung im Rehdener Geestmoor: Kraniche und Gänse suchen ihre Schlafplätze auf
Viele Arten entdeckt - Pilzexkursion im Wesergebirge
Am 23. Oktober trafen sich 40 Portaner am Waldparklatz Frettholzweg in Hausberge, um vom Pilzsachverständigen Manfred Lindenau aus Holzhausen in die Geheimnise der Mykologie eingeführt zu werden. Herr Lindenau verstand es, den Laien viele spannende Einblicke in die Welt der Pilze zu ermöglichen. Mit kleinen Anekdoten stellte Lindenau die vielen gefundenen Pilzarten humorvoll und prägnant vor. Allein die Namen der während der zweistündigen Pilzwanderung gefundenen Arten hören sich faszinierend an:Anistrichterling (Anisgeruch), Graue Nebelkappe, Violetter Ritterling, Bluthelmling (rötlicher Saftaustritt bei Verletzung), Elfenbeinschneckling, Rotbrauner Milchling (enthält scharfen Milchsaft), Rettichhelmling (Rettichgeruch), Rotfußröhrling, Hallimasch, Faltentintling, Zunderschwamm, Riesenporling, Flaschenbovist, Birnenbovist, Maronenröhrling, Kahler Krempling... Hier gibt es eine Diashow (19 MB) mit Fotos von der Pilzwanderung.Hier sehen Sie ein kurzes Video, in dem Herr Lindenau die Färbung des Perlpilzes vorstellt:

Alte Apfelsorten probiert
Apfelsortenführung am 3.9.2011 mit Hans-Joachim Bannier
„Der konventionelle Obstbau hängt am Tropf der Chemieindustrie“, so lautet das Fazit von Hans-Joachim Bannier, einem renommierten Pomologen (Obstexperte) aus Ostwestfalen-Lippe. Bannier erklärte den zwanzig Teilnehmer der Apfelprobierexkursion des Vereins „Naturschutz und Heimatpflege Porta“ (NHP) anhand seines Obstsortengartens in Bielefeld, wie er das meint: Alle modernen Apfelsorten stammen von drei krankheitsanfälligen Sorten ab - Golden Delicious, dem Schorfweltmeister, Jonathan, dem Mehltauempfindlichen und Cox Orange, einer Sorte, die viele Baumkrankheiten (u.a. Krebs) bekommt. Deshalb sind bei der Kreuzung dieser Urvätersorten moderne Apfelsorten entstanden, die sehr krankheitsanfällig sind. D.h. diese modernen Sorten tragen nur Äpfel, wenn der konventionelle Obstbauer z.B. 10- bis 15-mal Fungizide (Pilzbekämpfungsmittel) nur gegen Schorfpilze spritzt.
Bannier kann seine Aussagen auch auf seinem Gelände belegen, da er mit den dort wachsenden 400 Apfelsorten ein breit gefächertes Sortiment alter und neuer Apfelsorten seit Jahren täglich beobachtet: Bei seiner Bewirtschaftungsform ohne Spritzmittel beobachtet Bannier viele kranke moderne Apfelsorten und sehr vitale alte Apfelsorten, die wenig Mehltau, Krebs und Schorfbefall aufweisen. Der versierte Obstexperte nutzt als Pflanzenschutzmittel lediglich Sexuallockstoffe (Pheromone) des Apfelwicklers, der ansonsten viele Äpfel anstechen würde, sodass sie madig würden. Es geht darum, dass aufgrund des Apfelwicklers aus Tafelobst kein Fallobst für die Mosterei wird. Aus diesem Grund hängt in jedem der 400 verschiedenen Apfelbäume in Banniers Obstsortenmuseum eine Kapsel mit dem Pheromon des nachtaktiven Apfelwicklers. Durch die vielen Pheromone sind die männlichen Apfelwickler so verwirrt, dass sie die weiblichen Falter per Geruchssinn nicht finden können.
Alle anderen Pflanzenschutzmaßnahmen benötigen die alten Apfelsorten in Banniers Obstsortenmuseum auch nicht, da es sich um robuste Sorten handelt, bei denen jede Resistenz gegenüber Baumkrankheiten auf mehreren Genen lokalisiert ist, sodass die Bäume im Gegensatz zu den neu gezüchteten „Resistenzbäumen“ wirksam geschützt sind. Während des zweieinhalbstündigen Rundgangs durch Banniers Apfelgarten zeigte der begeisterte Apfelexperte den NHP-Mitgliedern, welche Apfelsorten für den Hausgarten besonders empfehlenswert sind: Die Sorte „Discovery“ wurde als sehr robuste Sorte (selten krank) mit leckeren und gut aussehenden Augustäpfeln gelobt, die sich zirka 6 Wochen lagern lässt. Den Fans von Dörrobst empfiehlt Bannier die Westfälische Tiefblüte, eine alte, regionale Apfelsorte, die genügend Säure zum Dörren und Backen mitbringt, was die Standardsorten heutzutage nicht mehr aufweisen - Bannier dazu plakativ: „Getrockneter Golden Delicious schmeckt nicht besser als Wellpappe.“
Auch die für viele Apfelallergiker genießbare Apfelsorte Alkmene wurde von Bannier hoch gelobt, da die Äpfel gut schmecken -wie der Geschmackstest direkt vom Baum zeigte- und nicht vom Baum fallen, sodass die Sorte dreimal durchgepflückt werden kann: Mitte und Ende September sowie Mitte Oktober. Wer weitere alte Obstsorten kennenlernen möchte, sollte auf die Internetseite des BUND Lemgo schauen. Außerdem können bis Ende September alte, robuste Obstsorten bei der Biostation des Kreises Herford bestellt werden - die Bestellliste finden Sie hier. Außerdem fördert der NHP das Nachpflanzen der alten, regionalen Obstsorten in diesem Jahr: Der Verein verschenkt jeweils einen hochstämmigen Obstbaum einer alten, regionalen Sorte eigener Wahl an diejenigen Portaner, die mindestens 3 Obstbäume von der Bestellliste der Biostation des Kreises Herford kaufen. Allerdings vergibt der NHP insgesamt nur 20 Hochstämme, sodass es sich lohnt die Obstbaumbestellliste schnell der Stabsstelle Umweltschutz im Portaner Rathaus (Kempstraße 1) zukommen zu lassen, welches die Bestelllisten an den NHP weitergibt. Es geht dem Natur- und Heimatverein darum, die inzwischen sehr alten, vergreisten Obstbäume auf den Streuobstwiesen z.B. neben Bauernhöfen wieder zu verjüngen, sodass diese wertvollen Natur- und Kulturgüter nicht für immer verloren gehen.Hier finden Sie eine Diashow (10 MB) zur Exkursion mit kurzen Apfelsortenbeschreibungen.

Kaisermantel unterm Kaiserdenkmal !
Tagfalterexkursion am 10.Juli 2011 mit Uwe Hildenhagen
Bei herrlichem Sommerwetter sahen die zwanzig Exkursionsteilnehmer innerhalb von zwei Stunden folgende 16 Arten: Großer Kohlweißling, Kleiner Kohlweißling, Grünaderweißling, Zitronenfalter, Brauner Waldvogel, Waldbrettspiel, Ochsenauge, Admiral, Tagpfauenauge, Landkärtchen, C-Falter (Imago und Raupe), Kaisermantel, Blauer Eichenzipfelfalter, Faulbaumbläuling, Hauhechelbläuling. Der Falterexperte Uwe Hildenhagen erzählte spannende Details aus dem Leben der Tagfalter. Hier eine Diashow (5 MB) zur Exkursion. Falls Sie Hilfe bei der Bestimmung von Schmetterlingen oder deren Raupen benötigen, dann schauen Sie doch mal auf die Internetseite www.schmetterling-raupe.de