Naturschutz und Heimatpflege Porta e.V. (NHP)

Unser Verein:

Seit 1993 engagieren sich Bürgerinnen und Bürger in dem Verein Naturschutz und Heimatpflege Porta e.V. (NHP) sowohl für die Heimatpflege als auch für den Naturschutz in Porta Westfalica. Eine Arbeitsgemeinschaft "Naturschutz" trifft sich ca. alle drei Monate, um Projekte des praktischen Naturschutzes vorzubereiten. Interessierte sind herzlich eingeladen, an den Treffen teilzunehmen (siehe Aktuelle Termine).

Unsere Ziele:

Wir möchten die einzigartige Natur und Kultur rund um die Porta Westfalica bewahren. D.h. wir setzen uns für den Schutz von Tier- sowie Pflanzenarten in ihren Lebensräumen ein und engagieren uns für den Erhalt von Kulturstätten, die unsere Heimat prägen.  

Hier geht's zu Webcams: Turmfalken, Wanderfalken und Weißstörchen

Unsere aktuellen Aktivitäten:  

Fotowettbewerb zu unserem Jahres-Schwerpunkt 2013: "INSEKTEN" 

In diesem Jahr dreht sich bei uns viel, aber nicht alles, um die wichtige Tiergruppe der Insekten. Es gibt sehr viele Insektenarten, die uns als Bestäuber wichtige Dienste leisten. Aber es gibt auch Plagegeister unter den Insekten, wie der Vorratsschädling Mehlkäfer oder auch die Mücke als Blutsauger. Einige Insektenarten haben wir an den Rand der Ausrottung gebracht, weil wir Feuchtgebiete (Foto: Louis Antonius) trockengelegt haben oder weil wir kein Totholz mehr im Wald tolerieren. Nehmen Sie an unserem aktuellen Fotowettbewerb teil und senden Sie uns bis Ende August Ihr bestes Insektenfoto, das Sie dieses Jahr in Porta geschossen haben. Die besten Fotos werden auf dem diesjährigen Stadtfest ausgestellt und von den Stadtfestbesuchern werden die Siegerfotos bestimmt sowie mit attraktiven Sachpreise, wie Naturführern, prämiert. Jeder, der an dem Fotowettbewerb teilnimmt, stimmt der Veröffentlichung der Fotos - auch in anderen NHP-Schriften bzw. dem Internet - zu. Damit eine sinnvolle Ausstellung der besten Insekten-Bilder auf dem Stadtfest möglich ist, müssen die Fotos als Dateien (jpg oder bmp) mit mindestens 1 MB Größe oder aber als DIN A4-große Ausdrucke eingereicht werden, die nicht zurückgesandt werden können. Außerdem müssen der Fotograf (mit Anschrift und Telefonnummer) sowie das Jahr und der Ort (Straßenbezeichnung) der Aufnahme angegeben werden. Bis zum 30. August kann jeder Portaner maximal drei Bilddateien bzw. Fotos für den Wettbewerb "Zeigt uns, wo die Insekten sind" an die Email info@nhporta.de oder an Margrit Meier, Auf dem Kampe 1b, 32457 Porta Westfalica senden.


Drei Meisenkästen gegen die Kastanien-Miniermotte

Auf dem Hausberger "Grünen Marktplatz" zwischen Eisdiele und Mercure-Hotel hat der NHP-Vorsitzende Herbert Wiese 3 Meisenkästen in die dortigen Roßkastanien gehängt, um nicht nur den kleinen Singvögeln eine Bruthöhle zu bieten, sondern auch um die Kastanien vor einem massiven Miniermotten-Befall zu schützen. Die von Friedel Hauptmeier gebauten Kästen wurden bereits gut angenommen. 


Bitte nur torffreie Blumenerde !

Wir renaturieren für viele Millionen Euro unser Großes Torfmoor (Foto) zwischen Hille und Lübbecke und kaufen gleichzeitig Blumenerde mit viel Torf aus dem Baltikum. D.h. dort werden für unsere Gärten Moore zerstört. Das muss nicht sein: Fragen Sie bitte nach "torffreier Blumenerde" oder erwerben Sie den heimischen Kompost aus dem Hiller Kompostwerk (Pohlsche Heide) mit dem Namen "Gärtner-Humus" (bei Tönsmeier, An der Pforte, 40 l für 3 €). Unsere Recherchen haben ergeben, dass es in folgenden Bau-und Gartenmärkten torffreie Blumenerde gibt: Central Garten Center (Minden, Königstr.), Toom, OBI, Bahr. Bedauerlicherweise ist torffreie Blumenerde derzeit noch viel teurer als solche mit Torf - das lässt sich nur durch Angebot und Nachfrage sowie ständiges Erfragen des ökologische Produktes langsam ändern...


Broschüre zu  einheimischen Gehölzen veröffentlicht

Der NHP hat in der Karwoche dem Portaner Bürgermeister Stephan Böhme das erste Exemplar der 16-seitigen Broschüre "Empfehlungen zum Pflanzen von Bäumen und Sträucher" im Rathaus überreicht (Mehr auf MT Online). Die Broschüre enthält Informationen, wie man eine Hecke und einen Baum pflanzt. Außerdem werden viele heimische Gehölze vorgestellt, sodass die Portaner Bürger eine bessere Auswahl für Ihre Gärten treffen können. Die Broschüre liegt im Portaner Rathaus sowie bei den Volksbanken und Sparkasen im ganzen Stadtgebiet aus. Hier können Sie sich die Broschüre als Pdf-Datei herunterladen.

In der Hausberger Paracelsus-Apotheke gibt es neben der Broschüre zu dem Thema auch eine kleine Ausstellung im Schaufenster, die Margrit Meier gestaltet hat.


Am 10. Dezember bekam der NHP von EON Westfalen-Weser einen Förderpreis in Höhe von 3750 € für das Nachpflanzen von alten, regionalen Obstbäumen an bereits vorhandenen Portaner Obstbaumalleen (Mehr unter MT-Online). Unser Projekt wurde aus 170 Projekten als eines von 8 Projekten zu einem Leuchtturmprojekt auserkoren.

 

 

 

 

 


Sie finden jetzt auch die aktuellen Termine der im Herbst 2012 gegründeten Gruppe Lokale Agenda 21 "Biodiversität" auf dieser Homepage unter "Aktuelle Termine


Wir haben Obstbäume verschenkt

Der NHP möchte das Nach- pflanzen von jungen Obstbäumen fördern, indem er insgesamt 10 hochstämmige Obstbäume verschenkt. Allerdings müssen die Portaner, die in den Genuss eines Baumgeschenks kommen möchten, bis zum 19. September mindestens 3 Obstbäume von der Bestellliste der Biologischen Station des Kreises Herford erwerben (20 € pro Hochstamm). Herbert Wiese, der auch Ortsheimatpfleger von Hausberge ist, erklärt, warum der NHP wert auf die Bestellung bei der Biostation legt: „Auf der Bestellliste der Herforder Biostation befinden sich nur alte Obstsorten, die z.T. als regionale Sorten zum ostwestfälischen Kulturgut gehören, d.h. es werden somit erhaltenswerte Kulturschätze gepflanzt.“Auf der aktuellen Bestellliste der Biostation sind allein 43 Apfelsorten und 10 verschiedene Birnensorten (siehe Foto), die bestellt werden können. Der NHP möchte mit der Förderaktion aber nicht nur die ehemalige Sortenvielfalt im Obstanbau fördern (um 1900 gab es in Deutschland noch 1000 Apfelsorten), sondern auch die ökologische Bedeutung der Streuobstwiesen betonen, die vielen inzwischen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bieten können. Alle Portaner Besitzer von alten Obstwiesen sollten jetzt kurz überlegen, ob auf ihrer Wiese Platz für 4 junge Hochstämme ist, pro Obstbaum werden allerdings 10 x 10 m Raum benötigt. Es geht dem NHP nämlich keinesfalls darum, dass Obstwiesenbesitzer ihre alten Bäume jetzt fällen, um neue Obstbäume zu pflanzen, da gerade die alten, z.T. abgestorbenen Exemplare einen sehr großen ökologischen Wert für viele Insekten- und Vogelarten, wie Spechte, besitzen.Wer sich einen der 10 zu verschenkten Obstbäume sichern möchte, der sollte sich die Bestellliste der Herforder Biostation von der Homepage des NHP (www.nhporta.de) herunterladen und diese Liste ausgefüllt an das Portaner Umweltamt (Kempstraße 1) schicken, welches die Listen an den NHP weiterleitet. Werden mehr als 10 Förderanträge gestellt, entscheiden neben dem Eingangsdatum des Förderantrags auch die Besonderheiten (Größe, Lage, Baumalter usw.) der bestehenden Obstwiese darüber, wer das Baumgeschenk erhält.


Kaufen Sie nur Blumenerde ohne TORF

Bitte fragen Sie im Gartencenter/Baumarkt Ihres Vertrauens nach torffreier Pflanzenerde, damit nicht noch mehr Moore für unsere Gärten zerstört werden. Retten Sie damit einen einzigartigen Lebensraum, mit sehr spezialisierten Tierarten wie der Nordischen Moosjungfer (Foto, Stephan Geschke) und tun Sie dem Weltklima gleichzeitig einen Gefallen (Mehr Infos).


Wer entdeckt in Porta noch Kiebitz und Feldlerche ?

Wenn Sie in Porta Westfalica im Frühjahr 2012 die Feldlerche singen hören oder den Kiebitz herumfliegen sehen, dann geben Sie uns bitte Bescheid, wo Sie diese relativ seltenen Vogelarten im Stadtgebiet entdeckt haben, damit wir uns um deren Erhalt kümmern können: info@nhporta.de 

   

Kiebitz (Eckhard Lietzow)

 

Singende Feldlerche (Eckhard Lietzow)


 

       Wegränder 2012                    

  • Unser Themenschwerpunkt 2012 lautet "Wegränder": Wegränder verbinden wichtige Einzellebensräume wie ein Netz miteinander, sie bieten Schutz für Tiere und Wuchsorte für Pflanzen - wir sollten sie wahrnehmen und ihre Wichtigkeit nicht unterschätzen ! Außerdem achten wir auf unseren Exkursionen verstärkt auf die vielen Bewohner der Wegränder, wie z.B auf das Blutströpfchen auf dem blühenden Berufskraut (siehe Foto)

  • Unser Schwerpunkt 2011 war der Schutz von blühenden Ackerrandstreifen - wir engagierten uns insbesondere für die selten gewordenen Ackerwildkräuter, indem wir einen Fotowettbewerb "Lebendige Ackerränder" durchgeführt haben (Gewinner des Wettbewerbs -Diashow mit Musik - 5 MB), Schutzäcker suchen, Exkursionen zu seltenen Ackerwildkräutern durchführen sowie Landwirte, die ungedüngte und ungespritzte Ackerränder wachsen lassen, finanziell fördern (Förderbedingungen).

     

  • Förderung der Verjüngung alter Streuobstwiesen in Porta (Förderbedingungen) - Wir schenken Ihnen 2011 einen Obstbaum (Mehr auf MT Online). Hier finden Sie die veraltete Obstbaum-Bestellliste der Biostation Herford für 2011.

  • Vorträge organisieren z.B. über Nachtfalter, Portasandstein, Naturgärten, Schlacht bei Minden

  • Pflege einer alten Streuobstwiese in Lohfeld

  • Anlage neuer Obstwiesen mit hochstämmigen, alten Obstsorten

  • Kurse: Obstbaumschnitt, Obstbaumveredelung

  • Engagement für Feldlerchenfenster

  • Förderung von Schwalbennestern und Unterstützung der NABU-Aktion "Das schwalbenfreundliche Haus" (mit Plaketten-Vergabe)
  • Exkursionen z.B. Schmetterlinge, Fledermäuse, Ackerwildkräuter, Wasservögel, Vogelstimmen, Pilze, Kraniche, Naturerlebnisse mit allen Sinnen

 

 

  • Bau und Betreuung von Nisthilfen (Eulen, Falken, Fledermäuse, Schwalben, Insekten etc.)

 

  • Veröffentlichung der beiden Natur- und Heimatführer "Wandern, Radeln, Erkunden" 
  • Ausrichter von jährlich zwei Wildpflanzenbörsen (im Frühling und Herbst)                                                                           
  • Ausstellungen zu natur- und heimatkundlichen Themen z.B. Gartenteiche

  • Fortbildungen für Erzieherinnen (Naturerleben mit Kindergartenkindern)

  • Saftpressen an der Eisberger Mühle: Verwertung der vielen Äpfel und Birnen des Jahres 2011 von den Portaner Streuobstwiesen, die aus kultureller und ökologischer Sicht erhaltenswert sind.

 

Naturschutz und Heimatpflege Porta e.V. (NHP)    info@nhporta.de